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Blobs in Apex CGI Parameter unter APEX auslesen Characterset Migration Compound Trigger zur Vermeidung von Mutating Tables in 11g Crossplatform Migration DBMS_FILE_TRANSFER zum Kopieren von Binär-Dateien DBMS_OUTPUT Tipps DBMS_OUTPUT umgeleitet Das PL/SQL-Berechtigungskonzept in 12c Das Wichtigste rund um Benutzer-Profile Datendateien online verschieben Datumskonvertierungen und Datumsformate in Oracle Debuggen in 12C mit Hilfe des SQL Developers Deklaration von PL/SQL Datentypen Dem Oracle Datenbank-Link auf der Spur Die Neuerungen APEX 5.1 Die WITH-Klausel Die Zukunft ist parallel Die wahre Größe einer Tabelle mit LOB Spalten Dynamic Actions Vorlagen und Beispiele für APEX Dynamic Actions für Reportspalten Dynamisch Netzwerkdateien in SQL auslesen Dynamische Ausführung von Befehlen Einführung in Restore Points Einsatz von After Servererror-Triggern bei dem Troubleshooti Ermittlung der exakten Datenbank Edition Eval Funktion mit Execute Immediate Export Private Reports einen interactive Report in APEX Export von Tabellen als CSV-Files mit UTL_File Export von allen APEX Komponenten Filterung der Alert.log mittels SQL Flashback Funktionen in Postgres Freier Diskspace unter Windows mittels External Table ermitt Frühjahrsputz in der Datenbank Function Based Indices - Spezialfälle Funktion Return Boolean in SQL Problem lösen Gesperrte Schemata in Application Express Geändertes Verhalten bei Datendateifehlern Globale Suche in APEX Hackerangriffe in APEX Import von Bild-Dateien in die Datenbank Index To Rebuilt or not to Rebuilt Index oder nicht, das ist hier die Frage Informationssystem für APEX-Applikationen Inkrementelles Backup und Block Change Tracking mit RMAN Install APEX 21.1 for Oracle XE 18c Installation der Oracle 23ai FREE Edition auf Rocky Linux mi Installation von Oracle 21c Instanzstart Mittels RMAN ohne Parameterdatei Interessante APEX Parameter, die über die Kommandozeile gese Interessantes zum Recycle Bin-Konzept Itemcheck in APEX Anwendungen über alle Items einer Seite JSON Daten extrahieren JSON Umwandlung in realtionales Format mit JSON_TABLE Beispi Keyword in Context (KWIC) mit Oracle Konfigurieren und Nutzen des Oracle Connection Managers Konvertierung von Ref Cursor in dbms_sql Cursor (ab 11g) LISTAGG Alternative mit CLOB Datentyp (und damit 128TB Maxim Lange Laufzeiten bei Zugriff auf DBA_FREE_SPACE oder DBA_EXT Linux Kernel upgraden Linux Shell Skripten in Oracle Tabellen speichern Listener Info mittels SQL auswerten (External Table) Löschen von doppelten Datensätzen Mehrspaltige Ausgabe einer Tabelle Monatskalender in SQL*Plus Mutating Table Problem umgehen mittels zwei Trigger und eine Möglichkeiten die Datendatei eines temporären Tablespace zu Netzwerk Verschlüsselung Neue Klausel in der Create Table Anweisung Neue Online Operationen Neuerungen zu Joins in Oracle Version 12c Nützliche Parameter von SYS_CONTEXT OAUTH2 Authentifizierung mit ORDS 23.1.4 in APEX 23.1 ORDS 22.x Installation in Verbindung mit Oracle APEX ORDS Standalone Installation unter Windows Online Table Redefinition Oracle 12c Datenbank Patchstand abfragen Oracle 18c (Version 18.3) Installation Kurzanleitung Oracle 23ai FREE auf Debian (bookworm) Installation Oracle 23ai FREE on Debian (Bookworm) Installation Oracle 23ai auf Windows WSL Oracle 23ai für Windows Installation Oracle APEX 19.2 installieren für Oracle XE 18c Oracle APEX 20.2 Installation Oracle APEX 20.2 installieren in einer Oracle XE 18c Datenba Oracle APEX 21.2 in Oracle 21c Pluggable Database installier Oracle APEX 25.1 Installation Oracle APEX Export auf Kommandozeile Oracle APEX Friendly URL ab 20.1 Oracle APEX Interactive Grid Javascript Snippets Oracle APEX Interactive Grid Javascript Snippets Oracle APEX Kalender Region mit Jahresauswahl Oracle APEX Patch für 20.1 (30990551) Oracle APEX Variablen im Oracle Trigger auslesen Oracle Arithmetische Funktionen und String Funktionen Oracle Attention.log via Pipelined Table Function auslesen / Oracle Attention.log via Pipelined Table Function read / ana Oracle Constraints nachträglich anlegen Oracle Datenaustausch mit Postgres via REST Oracle Datenbanken herunterfahren Oracle Dokumentationsübersicht von Version 11.2 bis Oracle 2 Oracle Executables unter Windows erklärt Oracle FLASHBACK Oracle Fehler in Win 10 Benachrichtigungen Oracle Fehlermeldungen aus der DB anzeigen Oracle Forms 6i mit Win 10 und Oracle 18 XE Oracle Indexüberwachung Oracle JSON Date Datentyp Problem Oracle Live SQL Oracle ORDS (bis 21.1) Installation für APEX Oracle ORDS (bis 21.4.3.x) Fehler und Lösungsvorschläge Oracle ORDS 22.x-25.x Installation und Fehlerbehebung / ORDS Oracle ORDS 24.x Install mit Apache TomCat 10.1.x oder TomCa Oracle ORDS Check Skript für gängigste Webserver 404 Fehler Oracle ORDS Parameter der Datei defaults.xml Oracle Objekte umbenennen Oracle Rest Benutzer im TomCat Oracle SET Operatoren und Gruppenfunktionen und Unterabfrage Oracle SQL Insert Oracle Text I Oracle Version abfragen Oracle Workspace Manager (Package dbms_wm) Oracle XE 18c Installation (Linux) Oracle XE 18c Installation (Windows) Oracle und JSON PDF Anzeige aus Tabelle in APEX PDF display from table in APEX PL/SQL Collection Beispiele Package UTL_MAIL Parallelisierung von DML - 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Tracing mit DBMS_Monitor 

Oracle
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RDBMS 10.x
29.06.18 (MP)
05.04.25(NN)
DBA, PL/SQL, Standard Packages, Tracing

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TRACING einer Session


In einem früheren Beitrag wurde das Tracing einer Datenbank-Session bereits generell beschrieben, daher soll hier nicht näher auf die Grundlagen eingegangen werden. Neben den dort vorgestellten Methoden gibt es seit Version 10g noch das Package DBMS_MONITOR, das diverse Möglichkeiten zum Tracing bietet.

Analog zu den bekannten Möglichkeiten bietet auch DBMS_MONITOR eine Prozedur an, um anhand von SID und SERIAL# (aus v$session) für eine bestimmte Session Tracing zu aktivieren: SESSION_TRACE_ENABLE. Die ersten beiden Parameter (session_id und serial_num) identifizieren die Session, für die Tracing aktiviert werden soll. Werden sie weggelassen (bzw. wird NULL für sie übergeben), so ist die eigene Session gemeint. Der dritte (waits) und vierte (binds) Parameter legt fest, ob Informationen über Wartezustände bzw. Bind-Variablen gesammelt werden sollen (TRUE) oder nicht (FALSE).

-- eigene Session, Waits und Binds:
EXEC DBMS_MONITOR.SESSION_TRACE_ENABLE(NULL, NULL, TRUE, TRUE)
-- fremde Session (SID = 128, serial# = 47), nur Waits:
EXEC DBMS_MONITOR.SESSION_TRACE_ENABLE(128, 47, TRUE, FALSE)

Ob Tracing eingeschaltet ist, und wenn ja, wofür, ist in v$session in den Spalten sql_trace, sql_trace_waits und sql_trace_binds ersichtlich (manchmal aber erst, wenn diese Session aktiv wurde):

SELECT sql_trace, sql_trace_waits, sql_trace_binds
FROM v$session WHERE username = 'SCOTT';
SQL_TRAC SQL_T SQL_T
-------- ----- -----
ENABLED  TRUE  FALSE

Ausgeschaltet wird diese Art des Tracing mit SESSION_TRACE_DISABLE:

EXEC DBMS_MONITOR.SESSION_TRACE_DISABLE(NULL, NULL)
EXEC DBMS_MONITOR.SESSION_TRACE_DISABLE(123, 99)

So weit, so gut. Aber dafür braucht man doch kein neues Package? Richtig, aber DBMS_MONITOR bietet auch Möglichkeiten, die NICHT an die SID einer Session gebunden sind. Das Package ist vor allem dafür gedacht, 3-Tier-Applikationen zu tracen, bei denen keine durchgehende Session zwischen Endbenutzer und Datenbank besteht.

TRACING anhand eines Client Identifiers


Um dieses Feature nutzen zu können, muss ein Client Identifier gesetzt sein. Hier sind die Applikationsentwickler gefordert, einen entsprechenden Aufruf einzubauen, wenn eine Verbindung zu der Datenbank hergestellt wird:

EXEC DBMS_SESSION.SET_IDENTIFIER('SCOTT')

Dieser Identifier ist auch sichtbar in v$session. Die Spalte heisst client_identifier.

Anstelle der SID dient nun dieser Identifier als Identifikationsmerkmal, was mitprotokolliert werden soll. Tracing wird in diesem Fall eingeschaltet mit:

-- mit waits, ohne Binds:
EXEC DBMS_MONITOR.CLIENT_ID_TRACE_ENABLE('SCOTT')
-- mit waits, mit Binds wäre:
-- EXEC DBMS_MONITOR.CLIENT_ID_TRACE_ENABLE('SCOTT', TRUE, TRUE)

Diese Art von Tracing verhält sich in einigen Aspekten komplett anders als klassisches Session-Tracing:

  • Es ist sichtbar in DBA_ENABLED_TRACES:

SELECT primary_id,  waits, binds
  FROM DBA_ENABLED_TRACES
 WHERE trace_type = 'CLIENT_ID';
PRIMARY_ID WAITS BINDS
---------- ----- -----
USER_1     TRUE  FALSE
  • Es ist nicht an bestimmte Sessions gebunden; daher ist es auch NICHT sichtbar in den entsprechenden Spalten in v$session
  • Es bleibt auch bei einem Neustart der Datenbank aktiv(!). Es sollte daher auf keinen Fall vergessen werden, das Tracing wieder auszuschalten, wenn es nicht mehr nötig ist.


Ausgeschaltet wird es durch:

EXEC DBMS_MONITOR.CLIENT_ID_TRACE_DISABLE('SCOTT')

Die dabei erzeugten Tracefiles können in bekannter Art mit TKPROF ausgewertet werden. Da es hier jedoch zu einem Identifier in der Regel mehrere Tracefiles gibt, ist eine Einzelauswertung mühsam. Vorteilhafter ist es, alle zugehörigen Tracefiles erst zusammenzuführen mit trcsess, einer ebenfalls mit 10g neu eingeführten Utility, und dann das Output-File zu analysieren:

trcsess output=SCOTT.txt clientid=SCOTT *

Der "*" bedeutet, es sollen alle Tracefiles einbezogen werden. trcsess unterstützt auch Tracefiles aus klassischem Session-Tracing. Eine Übersicht der Syntax erhalten Sie, wenn Sie trcsess  ohne Parameter aufrufen.

TRACING anhand von Module und Action


DBMS_MONITOR bietet als dritte Alternative die Möglichkeit, anhand von Service-Name, Module-Name und Action-Name Tracing einzuschalten. Wird kein Modulname mitgegeben, dann wird standardmäßig für alle Module Tracing aktiviert. Sofern nicht explizit eine bestimmte Instanz angegegben wird, gilt das Tracing für alle Instanzen, die über den angegbenen Service-Namen angesprochen werden. Auch diese Art von Tracing bleibt bei einem Neustart bestehen und muss explizit beendet werden.

Sowohl Module-Name als auch Action-Name können in einer Session über einen DBMS_APPLICATION_INFO-Aufruf gesetzt werden. Das Package ist dafür gedacht, innerhalb einer Applikation Informationen darüber zu liefern, was gerade passiert, z. B. mit welchem Formular (module) der Anwender gerade welche Aktivität (action) ausführt:

-- setzt module und action
EXEC DBMS_APPLICATION_INFO.SET_MODULE ( 'Modul_1', 'testen')
-- setzt nur action neu
EXEC DBMS_APPLICATION_INFO.SET_ACTION ('abrechnen')

Beides ist sowohl in v$session als auch in v$sqlarea sichtbar, die Spalten heissen module und action.

Wird beim Aufruf nur ein Service-Name mitgegeben, dann ist das Tracing für ALLE Module aktiviert (Default), wird für module_name NULL mitgegeben, dann gilt das Tracing für alle Sessions, bei denen kein module_name gesetzt wurde. Der Aufruf ist streng hierarchisch, das heisst, action_name wird nur im Zusammenhang mit module_name wirksam. Es wird nur protokolliert, wenn alle drei Eigenschaften übereinstimmen.

BEGIN
   DBMS_MONITOR.SERV_MOD_ACT_TRACE_ENABLE(service_name => 'o18c',
                                          module_name  => 'Modul_1',
                                          action_name  => 'testen',
                                          waits        => FALSE,
                                          binds        => FALSE);
END;  
/
SELECT trace_type, primary_id, qualifier_id1, qualifier_id2, waits, binds
  FROM DBA_ENABLED_TRACES;
TRACE_TYPE            PRIMARY_ID QUALIFIER_ID1   QUALIFIER_ID2   WAITS BINDS
--------------------- ---------- --------------- --------------- ----- -----
SERVICE_MODULE_ACTION o10g       Modul_1         testen          FALSE FALSE

Das Tracing wird wieder ausgeschaltet durch die entprechende DISABLE-Methode:

BEGIN
   DBMS_MONITOR.SERV_MOD_ACT_TRACE_DISABLE(service_name => 'o18c',
                                          module_name  => 'Modul_1',
                                          action_name  => 'testen');
END;  
/

Auch hier können Tracefiles über trcsess zusammengefasst werden.  Die entscheidenden Parameter lauten in diesem Fall service, module und action:

trcsess output=modul.txt service=o18c module=Modul_1 action=testen *

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