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20 CREATE TABLE Beispiele für Oracle (Version 10.2 bis 21c) 20 CREATE TABLE Examples for Oracle (Version 10.2 bis 21c) ACL (Access Control Lists) bei Oracle APEX 20.2 Backups selbst konfigurieren APEX 21.1 für Oracle XE 18c installieren APEX 23.2 Installation mit minimaler Downtime APEX Datenbank Initialisierungsparameterempfehlungen APEX Neue Funktionen in der Übersicht (ab 21.1) APEX Region Display Selector Status auswerten Abhängige Objekte einer Tabelle anzeigen bzw. neu erstellen Access Control Lists mit dbms_network_acl_admin Archivierung in ein Remote-Verzeichnis Autoincrement Spalten in 12c (Identity) Automatische Triggerwiedereinschaltung Automatischer Start einer Oracle Datenbank unter LINUX/UNIX Berechnung des Segmentfüllpegels Bereinigen der DB-Umgebung mittels ADRCI Besonderheiten des Datentyps LONG Best Practices für das Datenbank-Audit in Oracle 11g und 12c Bind Variable oder Substitutionsvariable? Blobs in Apex CGI Parameter unter APEX auslesen Characterset Migration Compound Trigger zur Vermeidung von Mutating Tables in 11g Crossplatform Migration DBMS_FILE_TRANSFER zum Kopieren von Binär-Dateien DBMS_OUTPUT Tipps DBMS_OUTPUT umgeleitet Das PL/SQL-Berechtigungskonzept in 12c Das Wichtigste rund um Benutzer-Profile Datendateien online verschieben Datumskonvertierungen und Datumsformate in Oracle Debuggen in 12C mit Hilfe des SQL Developers Deklaration von PL/SQL Datentypen Dem Oracle Datenbank-Link auf der Spur Die Neuerungen APEX 5.1 Die WITH-Klausel Die Zukunft ist parallel Die wahre Größe einer Tabelle mit LOB Spalten Dynamic Actions Vorlagen und Beispiele für APEX Dynamic Actions für Reportspalten Dynamisch Netzwerkdateien in SQL auslesen Dynamische Ausführung von Befehlen Einführung in Restore Points Einsatz von After Servererror-Triggern bei dem Troubleshooti Ermittlung der exakten Datenbank Edition Eval Funktion mit Execute Immediate Export Private Reports einen interactive Report in APEX Export von Tabellen als CSV-Files mit UTL_File Export von allen APEX Komponenten Filterung der Alert.log mittels SQL Flashback Funktionen in Postgres Freier Diskspace unter Windows mittels External Table ermitt Frühjahrsputz in der Datenbank Function Based Indices - Spezialfälle Funktion Return Boolean in SQL Problem lösen Gesperrte Schemata in Application Express Geändertes Verhalten bei Datendateifehlern Globale Suche in APEX Hackerangriffe in APEX Import von Bild-Dateien in die Datenbank Index To Rebuilt or not to Rebuilt Index oder nicht, das ist hier die Frage Informationssystem für APEX-Applikationen Inkrementelles Backup und Block Change Tracking mit RMAN Install APEX 21.1 for Oracle XE 18c Installation der Oracle 23ai FREE Edition auf Rocky Linux mi Installation von Oracle 21c Instanzstart Mittels RMAN ohne Parameterdatei Interessante APEX Parameter, die über die Kommandozeile gese Interessantes zum Recycle Bin-Konzept Itemcheck in APEX Anwendungen über alle Items einer Seite JSON Daten extrahieren JSON Umwandlung in realtionales Format mit JSON_TABLE Beispi Keyword in Context (KWIC) mit Oracle Konfigurieren und Nutzen des Oracle Connection Managers Konvertierung von Ref Cursor in dbms_sql Cursor (ab 11g) LISTAGG Alternative mit CLOB Datentyp (und damit 128TB Maxim Lange Laufzeiten bei Zugriff auf DBA_FREE_SPACE oder DBA_EXT Linux Kernel upgraden Linux Shell Skripten in Oracle Tabellen speichern Listener Info mittels SQL auswerten (External Table) Löschen von doppelten Datensätzen Mehrspaltige Ausgabe einer Tabelle Monatskalender in SQL*Plus Mutating Table Problem umgehen mittels zwei Trigger und eine Möglichkeiten die Datendatei eines temporären Tablespace zu Netzwerk Verschlüsselung Neue Klausel in der Create Table Anweisung Neue Online Operationen Neuerungen zu Joins in Oracle Version 12c Nützliche Parameter von SYS_CONTEXT OAUTH2 Authentifizierung mit ORDS 23.1.4 in APEX 23.1 ORDS 22.x Installation in Verbindung mit Oracle APEX ORDS Standalone Installation unter Windows Online Table Redefinition Oracle 12c Datenbank Patchstand abfragen Oracle 18c (Version 18.3) Installation Kurzanleitung Oracle 23ai FREE auf Debian (bookworm) Installation Oracle 23ai FREE on Debian (Bookworm) Installation Oracle 23ai auf Windows WSL Oracle 23ai für Windows Installation Oracle APEX 19.2 installieren für Oracle XE 18c Oracle APEX 20.2 Installation Oracle APEX 20.2 installieren in einer Oracle XE 18c Datenba Oracle APEX 21.2 in Oracle 21c Pluggable Database installier Oracle APEX 25.1 Installation Oracle APEX Export auf Kommandozeile Oracle APEX Friendly URL ab 20.1 Oracle APEX Interactive Grid Javascript Snippets Oracle APEX Interactive Grid Javascript Snippets Oracle APEX Kalender Region mit Jahresauswahl Oracle APEX Patch für 20.1 (30990551) Oracle APEX Variablen im Oracle Trigger auslesen Oracle Arithmetische Funktionen und String Funktionen Oracle Attention.log via Pipelined Table Function auslesen / Oracle Attention.log via Pipelined Table Function read / ana Oracle Constraints nachträglich anlegen Oracle Datenaustausch mit Postgres via REST Oracle Datenbanken herunterfahren Oracle Dokumentationsübersicht von Version 11.2 bis Oracle 2 Oracle Executables unter Windows erklärt Oracle FLASHBACK Oracle Fehler in Win 10 Benachrichtigungen Oracle Fehlermeldungen aus der DB anzeigen Oracle Forms 6i mit Win 10 und Oracle 18 XE Oracle Indexüberwachung Oracle JSON Date Datentyp Problem Oracle Live SQL Oracle ORDS (bis 21.1) Installation für APEX Oracle ORDS (bis 21.4.3.x) Fehler und Lösungsvorschläge Oracle ORDS 22.x-25.x Installation und Fehlerbehebung / ORDS Oracle ORDS 24.x Install mit Apache TomCat 10.1.x oder TomCa Oracle ORDS Check Skript für gängigste Webserver 404 Fehler Oracle ORDS Parameter der Datei defaults.xml Oracle Objekte umbenennen Oracle Rest Benutzer im TomCat Oracle SET Operatoren und Gruppenfunktionen und Unterabfrage Oracle SQL Insert Oracle Text I Oracle Version abfragen Oracle Workspace Manager (Package dbms_wm) Oracle XE 18c Installation (Linux) Oracle XE 18c Installation (Windows) Oracle und JSON PDF Anzeige aus Tabelle in APEX PDF display from table in APEX PL/SQL Collection Beispiele Package UTL_MAIL Parallelisierung von DML - Operatoren mit DBMS_Parallel_Exec Partitionierte Tabellen Beispiele in Postgres Partitionierte Tabellen von Postgres (ab Version 10) Pivoting in 11g - Zeilen zu Spalten PostgreSQL Listener Adresse ändern und Zugriff regulieren Postgres Backup einer Datenbank mit tar Postgres utl_file zum Lesen und Schreiben von Dateien Praktische Aliase unter Oracle / APEX und Tomcat / Apache Prozedur für das Klonen einer Oracle Datenbank Quote Operator REST Beispiele mit apex_web_service RMAN Recover Szenarien inkl. Wechsel der Inkarnation Rebuild von defekten Indizes Rechte direkt oder via Rolle Regular Expression in Oracle (Working Examples) Reguläre Ausdrücke in Oracle Reguläre Ausdrücke in Oracle (Praxisbeispiele) Result Cache SQL Tuning mit SAMPLE und ROWNUM SQL*PLUS Hilfe Erweitern SYSAUX Tablespace verkleinern / reorganisieren Save Linux shell scripts in Oracle tables Schema Export mit EXPDP erzeugt keine Benutzer ? Schutz vor DROP oder TRUNCATE Kommandos Security Scoring Segmenteinstellungen beim Datapump Import Sessions Transaktionen und Sperren Sperren auf Tabellen in einer Oracle Datenbank Spool-file als HTML-Datei ausgeben Statspack ohne Report Statspack optimiert Suche Datensatz in einem Schema Suche nach Bildern und Links in einer APEX Seite TCP Validnode Checking Tablespace Map as ASCII Ausgabe Tablespace Shrink ab 23ai Tablespace Shrink available as of Oracle 23ai Template Substitutions in Apex Tipps zu der Initialisierungsdatei Tipps zur Statistikerstellung in der Datenbank TomCat Logfiles mittels External Table lesen Tooltipps in APEX5.x Tracing mit DBMS_Monitor Trigger Beispiele in Postgres Truncate / Drop Schutz für wichtige Objekte Umbenennen Ihrer Constraints Umbennen von Oracle intervall partitionierten Tabellen (Nach Undo und Temp - Tablespace verkleinern Undokumentierte Funktion zum Abfragen von NULL Werten Unnötige Benutzer in Oracle XE 18c löschen Unsichtbare Spalten Upgrade und Migration einer Non-Container-DB (12.1.0.2) in e Verarbeitung eines dynamischen Selects Vergleich von Tabellen in 10G und 11G II Verzeichnisse Auslesen in PL/SQL Visual Studio Code für Oracle SQL und PL/SQL Wie suche ich in View-Texten? Zeilenbasierte Zugriffskontrolle Zeilenbegrenzung in 12c - Pagination leicht gemacht Übersicht der wichtigsten DDL-Befehle Übersicht der wichtigsten DDL-Befehle (Teil 2) Übersicht der wichtigsten DML Befehle Übersicht der wichtigsten SQL-Befehle Überwachung der Alert-Datei unter Linux Überwachung der Alert-Datei unter Windows
Komplett Übersicht aller Oracle Tipps

Die Zukunft ist parallel 

Oracle
DBA
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25.06.18 (MP)
05.04.25(MP)
DBA, Oracle Tuning, Parallelisierung

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Sie wollen Performance aus Ihren Skripten, komplexen Kommandos und Statements herausholen? Ressourcen richtig nutzen mit Parallelisierung! Verschiedene einfache Beispiele zur Parallelisierung unter Windows (Batch & Powershell), Linux Shell (parallel & Job Control) und in der Oracle Datenbank anschaulich erklärt.

Skripte und Befehle werden mit fortlaufender Zeit und Entwicklung immer komplexer und deswegen auch zeitaufwändiger. Und das obwohl die Hardware mehr als genug Ressourcen zur Verfügung stellt. Dies liegt in den meisten Fällen daran, dass man seine "Last" nicht auf die verfügbaren Ressourcen verteilt. Dafür gibt es eine simple Lösung: Parallelisierung!

In diesem Artikel wird die Parallelisierung in verschiedenen Varianten veranschaulicht und erklärt. Angefangen mit PL/SQL Prozeduren in der Oracle Datenbank bis hin zu Batch-Kommandos unter Windows.

Bei Parallelisierung oder auch die parallele Programmierung fallen Schlüsselwörter wie Multiprogramming, Multiprocessing und Multitasking.

Begrifsserklärungen:

Multiprogramming verhindert CPU Idles, indem eine auf z.B. I/O-wartende Aufgabe solange durch eine andere wartende Aufgabe ersetzt wird, bis diese fertig ist. 

Multitasking suggeriert parallele Abarbeitung, indem verschiedene Aufgaben in sehr kleinen Abständen von der CPU bearbeitet werden. Wenn sich also mehrere Prozesse alle x-Millisekunden (oder Nanosekunden) bei der CPU Zeit abwechseln, entsteht eine quasi-Parallelisierung.

Multiprocessing ermöglicht das echt parallele Ausführen von mehr als einem Thread auf mind. zwei CPU Kerne.

Threads sind Teile eines Prozesses.

An einigen Stellen werden aufwändige und zeitintensive Befehle und Skripte mit einem "Sleep" bzw. "Timeout" simuliert bzw. vereinfacht, welche in realen Anwendungen für Ihre individuellen Befehle stehen.

PARALLELISIERUNG IN ORACLE
Wie so oft sind gerade die nützlichen Features in Oracle ausschließlich in der Enterprise Edition verfügbar, so auch die Parallelisierung in der Oracle Datenbank. Hier zeigen wir Ihnen eine kostenlose Alternative, die außerhalb der Oracle EE mit einem geringen Mehraufwand eine Parallelisierung zulässt. In diesen Beispielen legen wir die Kommandos nur in den Hintergrund, was lediglich einer quasi-Parallelisierung entspricht.

Folgendes Skript erlaubt uns Aufrufe im Hintergrund auszuführen (Erklärung folgt):

CREATE OR REPLACE PROCEDURE set_bg(cmd IN varchar2) IS
    s VARCHAR2(32000);
    job_id NUMBER;
BEGIN
    job_id:=round(dbms_random.value(1,999999));
    IF substr(cmd,1,5)='DBMS_' THEN -- Packageaufruf
        s:='BEGIN '||rtrim(cmd,';')||'; END;';
    ELSE -- DDL Aufruf
        s:=q'!BEGIN EXECUTE IMMEDIATE '!'||rtrim(cmd,';')||q'!'; END;!'; --'
    END IF;
    DBMS_SCHEDULER.CREATE_JOB (
        job_name    =>  'BG_JOB'||to_char(job_id),
        job_type    =>  'PLSQL_BLOCK',
        job_action    =>  s,
        start_date    =>  systimestamp,
        auto_drop    =>  TRUE,
        enabled        =>  TRUE,
        comments    =>  'Background Job for DDL / DBMS Package');
    dbms_output.put_line('Job ID('||job_id||'): '||s);
END;
/
show errors


Oder auch als Lightweight-Job:

CREATE OR REPLACE PROCEDURE set_bg(cmd IN varchar2) IS
    s VARCHAR2(32000);
    job_id NUMBER;
    l_start    NUMBER;
BEGIN
    l_start := DBMS_UTILITY.get_time;
    job_id:=round(dbms_random.value(1,999999));
    IF substr(cmd,1,5)='DBMS_' THEN -- Packageaufruf
        s:='BEGIN '||rtrim(cmd,';')||'; END;';
    ELSE -- DDL Aufruf
        s:=q'!
          BEGIN
            --INSERT INTO logme (start_date) SELECT to_char(sysdate,'HH24:MI:SS') FROM dual;
          EXECUTE IMMEDIATE '!'||rtrim(cmd,';')||q'!';
            --INSERT INTO logme (end_date) SELECT to_char(sysdate,'HH24:MI:SS') FROM dual;
          END;!'; --'
    END IF;
    DBMS_SCHEDULER.CREATE_PROGRAM (
        program_name    => 'BG_JOB_PRG'||to_char(job_id),
        program_type    => 'PLSQL_BLOCK',
        program_action  => s,
        enabled         => TRUE);
    DBMS_SCHEDULER.CREATE_JOB (
        job_name        => 'BG_JOB'||to_char(job_id),
        program_name    => 'BG_JOB_PRG'||to_char(job_id),
        start_date      => systimestamp,
        auto_drop       => TRUE,
        job_style       => 'LIGHTWEIGHT',
        enabled         => TRUE);
    dbms_output.put_line('Job ID('||job_id||'): '||s);
END;
/

Hier wird eine Prozedur "set_bg" angelegt, welche ein zu parallelisierendes Kommando entgegennimmt. Die Prozedur prüft zu Anfang, ob es sich um einen Package- oder DDL-Aufruf handelt. Dies wird mittels einer bedingten Prüfung (IF-Abfrage) auf bestimmte Schlüsselwörter realisiert. Der ursprünglich eingegebene Befehl wird dann der Prozedur "CREATE_JOB" aus dem Package "DBMS_SCHEDULER" übergeben und somit in den Hintergrund geschoben. Zur Übersicht geben wir uns noch die generierte Job-ID und den auszuführenden Befehl aus.
Man kann auch aus Testgründen die Start- und Endzeiten der abgesetzten Jobs in einer kleinen Tabelle festhalten und diese später einsehen. Dazu müssen die auskommentierten "INSERT INTO"-Statements wieder einkommentiert werden und zusätzlich folgende kleine Tabelle angelegt werden:

CREATE TABLE logme (
  start_date varchar2(3001),
  end_date varchar2(3001)
)

Die Prozedur ruft man wie folgt auf:

EXEC set_bg('CREATE TABLE big_scott1 AS SELECT e.* FROM scott.emp e, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp');
EXEC set_bg('CREATE TABLE big_scott2 AS SELECT e.* FROM scott.emp e, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp');
EXEC set_bg('CREATE TABLE big_scott3 AS SELECT e.* FROM scott.emp e, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp, scott.emp');
SELECT * FROM scott.emp;

In diesem Beispiel legen wir drei neue Tabellen anhand eines Kreuzprodukts der Tabelle EMP aus dem Demo-Schema SCOTT, welche im Hintergrund angelegt werden sollen. Zur Demonstration wollen wir gleich den Inhalt der verwendeten Beispieltabelle einsehen, ohne auf die CREATE TABLE-Statements warten zu müssen:

Output:

PL/SQL-Prozedur erfolgreich abgeschlossen.
PL/SQL-Prozedur erfolgreich abgeschlossen.
PL/SQL-Prozedur erfolgreich abgeschlossen.
     EMPNO ENAME      JOB          MGR HIREDATE      SAL     COMM
---------- ---------- ------- -------- -------- -------- --------

.....

Statt der CREATE TABLES können auch komplexere und länger dauernde Statements, wie sie z.B. für Monitoring-Abfragen üblich sind, genutzt werden.

Informationen zu Jobs holt man sich über folgendes Statement:

SELECT to_char(log_date,'DD.MM.YY Hh24:MI:SS') AS LOG_DATE, OWNER, JOB_NAME, RUN_DURATION, ADDITIONAL_INFO
FROM DBA_SCHEDULER_JOB_RUN_DETAILS
WHERE JOB_NAME LIKE 'BG_JOB%';

Da wir in unserer Prozedur Programs anlegen, müssen wir diese auch hinterher wieder aufräumen:

SELECT 'exec dbms_scheduler.drop_program('|| chr(39) || program_name ||chr(39) || ');' FROM dba_scheduler_programs WHERE program_name LIKE 'BG_JOB%';

Ab der Version 12c lässt sich die oben beschriebene Prozedur eleganter mit der WITH-Klausel realisieren. Damit erhält man die Möglichkeit, den zu parallelisierenden Befehl innerhalb eines SELECT-Statements auszuführen. Der Vorteil dieser Variante ist, dass man keine CREATE PROCEDURE-Rechte wie in den oberen Beispielen benötigt.

WITH
    PROCEDURE p(cmd IN varchar2,job_id IN VARCHAR2 ) IS
        PRAGMA AUTONOMOUS_TRANSACTION;
    BEGIN
        DBMS_SCHEDULER.CREATE_JOB (
            job_name    =>  job_id,
            job_type    =>  'PLSQL_BLOCK',
            job_action  =>  'BEGIN '||rtrim(cmd,';')||'; END;',
            start_date  =>  systimestamp,
            auto_drop   =>  TRUE,
            enabled     =>  TRUE);
    END;
    FUNCTION set_bg(cmd IN VARCHAR2) RETURN VARCHAR2 IS
        v_job varchar2(32):='BG_JOB'||round(dbms_random.value(1,999999));
    BEGIN
        p(cmd,v_job);
        RETURN 'Job mit Namen '||v_job||' gestartet' ;
    END;
SELECT set_bg('CREATE TABLE emp_copy AS SELECT * FROM emp')
FROM dual
/

Hier wird, im Gegensatz zum Beispiel weiter oben, eine Funktion "set_bg" erstellt, die ein zu parallelisierenden Befehl entgegennimmt. Innerhalb der WITH-Klausel wird dann einer Prozedur nochmals der ursprünglich auszuführende Befehl übergeben, welcher letztendlich wieder mit dem Prozeduraufruf "DBMS_SCHEDULER.CREATE_JOB" in den Hintergrund gesetzt wird.

Der eigentliche Aufruf "versteckt" sich hier:

SELECT set_bg('CREATE TABLE emp_copy AS SELECT * FROM emp') FROM dual;


PARALLELISIERUNG IN DER SHELL
BEISPIEL MIT JOB CONTROL:

#!/bin/bash
for i in {0..9}; do echo $i; sleep 1; done &
for k in {0..9}; do echo $k; sleep 1; done &
wait

Bei Verwendung von Job Control unter UNIX werden mit "&"-endende Befehle als eigene Prozesse direkt in den Hintergrund gesetzt. Dadurch kann das ursprüngliche Programm (oder der User via Konsole) seinen Prozess fortsetzen ohne auf den Unterprozess warten zu müssen. Falls man der Vollständigkeit/Verfügbarkeit halber auf beendete Prozesse warten muss, kann man dies mit "wait" erreichen. Sobald alle Hintergrundprozesse abgeschlossen wurden, fährt der Hauptprozess fort.
Mit dem Befehl jobs lässt man sich alle laufende Hintergrundprozesse ausgeben. Falls Jobs angehalten wurden, sieht man diese nur mit einem Process Explorer wie top oder ps -aux.

Zeitmessung: Stapelverarbeitung

time { sleep 3; sleep 3; };
-> real    6.004s

Zeitmessung: Parallelisierung

time { sleep 3 & sleep 3 && wait; };
-> real    3.025s


BEISPIEL MIT GNU PARALLEL:
Mithilfe des Perl Programms parallel für die Shell, kann man das Parallelisieren sehr leicht vereinfachen. Parallel automatisiert die Parallelisierung, indem das Programm eine optimale Verteilung der Jobs, welche man auch manuell anpassen darf, auf CPUs übernimmt und so Idles verhindert.

parallel -j2 <<EOF
    sleep 3; echo "finished"
    sleep 3; echo "finished"
EOF

Anschauliches Beispiel:

Mit time zeichnen wir die Dauer des gesamten Prozesses auf. Es werden insgesamt acht Befehle ausgeführt, wobei immer zwei Jobs gleichzeitig laufen können. Mit dem Switch "-j" von parallel können wir bestimmen, wieviele Jobs maximal gleichzeitig laufen dürfen, hier zwei. Parallel bietet sehr viele Möglichkeiten zur Anpassung, welche man wie üblich mit parallel einsehen kann.

#!/bin/bash
time { parallel -j2 <<EOF
  sleep 2; echo "Sleep 1 finished"
  sleep 1; echo "Sleep 2 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 3 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 4 finished"
  sleep 6; echo "Sleep 5 finished"
  sleep 19; echo "Sleep 6 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 7 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 8 finished"
EOF
}

Output:

Sleep 2 finished
Sleep 1 finished
Sleep 3 finished
Sleep 4 finished
Sleep 5 finished
Sleep 7 finished
Sleep 8 finished
Sleep 6 finished <-
real    25.146s  <-

Der am längsten dauernde Job Sleep 6 wurde als letztes beendet und der Gesamtprozess dauerte insgesamt ca. 25 Sekunden.

Tunen: z. B. den zeitintensivsten Job als erstes bearbeiten:

#!/bin/bash
time { parallel -j2 <<EOF
  sleep 19; echo "Sleep 6 finished"
  sleep 2; echo "Sleep 1 finished"
  sleep 1; echo "Sleep 2 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 3 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 4 finished"
  sleep 6; echo "Sleep 5 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 7 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 8 finished"
EOF
}   

Output:

Sleep 1 finished
Sleep 2 finished
Sleep 3 finished
Sleep 4 finished
Sleep 5 finished
Sleep 6 finished <-
Sleep 7 finished
Sleep 8 finished
real    23.120s  <-

Der Job Sleep 6 wurde nun vor Abschluss der letzten zwei Jobs beendet. Das bedeutet, die Jobs Sleep 1 bis Sleep 5 wurden während der Job Sleep 6 lief, bearbeitet. Wie man an diesem Beispiel sehen kann, dauert Sleep 6 genau so lange wie Sleep 1 bis Sleep 7, exakt 19 Sekunden. Dies bedeutet, Sleep 6 und Sleep 7 enden gleichzeitig und übrig bleibt der Job Sleep 8, welcher dann nur noch vier Sekunden auf die bisher vergangenen 19 Sekunden addiert.

Tunen: Oder einfach drei parallele Jobs zulassen:

#!/bin/bash
time { parallel -j3 <<EOF
  sleep 19; echo "6 finished"
  sleep 2; echo "Sleep 1 finished"
  sleep 1; echo "Sleep 2 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 3 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 4 finished"
  sleep 6; echo "Sleep 5 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 7 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 8 finished"
EOF
}

Output:

Sleep 2 finished
Sleep 1 finished
Sleep 3 finished
Sleep 4 finished
Sleep 7 finished
Sleep 5 finished
Sleep 8 finished
Sleep 6 finished
real    19.128s  <-

Nachfolgend weitere Möglichkeiten und Erklärungen wie man mit parallel arbeiten kann:

Standard: Anzahl parallele Jobs = Anzahl CPU-Kerne

parallel --jobs 2      : Zwei parallel-laufende Jobs
parallel --jobs 200%   : Zwei Jobs pro CPU-Kern
parallel --jobs 0      : So viele Jobs wie möglich
parallel --use-cpus-instead-of-cores   : Werte anhand der CPU-Anzahl statt Anzahl CPU-Kerne berechnen

Verzögerungen für Jobs:

parallel --delay 2     : Verzögerung zwischen dem Starten der Jobs, sinnvoll bei z.B. I/O-Jobs

 

Log-file anlegen:

parallel --joblog /var/log/parallel

Statusausgabe:

parallel --eta         : geschätzte Zeit bis parallel fertig ist
parallel --bar         : Statusbar

Simple graphische Statusausgabe:

time { parallel -j3 --bar <<EOF
  sleep 9; echo "6 finished"
  sleep 2; echo "Sleep 1 finished"
  sleep 1; echo "Sleep 2 finished"
  sleep 3; echo "Sleep 3 finished"
  sleep 4; echo "Sleep 4 finished"
EOF
} 2> >(zenity --progress --auto-kill --auto-close)

Ein nützliches Beispiel: Man möchte das Zippen großer oder vieler Dateien optimieren.

Üblicher Befehl:

time gzip ./*

real    0m52.802s

Mit parallel:

time parallel --jobs 0 gzip ::: *

real    0m27.428s


PARALLELISIERUNG IN POWERSHELL
POWERSHELL JOBS:
Während Prozesse abhängig von der aktuellen Session sind, kann man mit "Start-Job" unabhängige Hintergrundaufträge erstellen. Im folgenden Beispiel wird acht Sekunden gewartet und anschließend etwas ausgegeben.

Start-Job -scriptblock {Start-Sleep 8; Write-Host "...ausgeschlafen"}

Beim Absetzen dieses Beispiels kann man beobachten, dass zwar eine Rückmeldung über den Status des Jobs ausgegeben wird, nicht jedoch über das Ergebnis des Jobs. Um sich dieses anzeigen zu lassen, muss zuerst einmal auf Abschluss des Jobs gewartet werden:

While (Get-Job -State "Running") { Write-Host "." -NoNewLine; sleep 2 }

Solange der Job den Status "Running" hat, wird alle zwei Sekunden etwas ausgegeben. Sobald der Job beendet wurde, kann man sich das Ergebnis mit folgendem Befehl holen:

Get-Job | Receive-Job

Get-Job ruft die Informationen zu allen Jobs aus der aktuellen Session ab, während Receive-Job den Output der ausgeführten Jobs ausgibt. Wenn man Get-Job an Receive-Job weitergibt, erhält man also den Output aller Jobs der aktuellen Session.
Damit der bereits beendete Job nicht weiter im Cache bleibt, löscht man diesen wie folgt:

Get-Job | Remove-Job

Falls noch laufende Jobs existieren, muss man diese erst stoppen bevor man sie löscht:

Get-Job | Stop-Job

Das komplette Skript nochmal zusammengefasst:

Start-Job -scriptblock {Start-Sleep 8; Write-Host "...ausgeschlafen"}
While (Get-Job -State "Running") { Write-Host "." -NoNewLine; sleep 2 }
Get-Job | Receive-Job
Remove-Job *
Read-Host -Prompt "Press Enter to finish"

Umfangreichere Job-Implementation:
(Quelle: Opens external link in new windowhttps://stackoverflow.com/questions/4016451/can-powershell-run-commands-in-parallel)

$t = Measure-Command {
    cls
    "25", "30" | %{
        $ScriptBlock = {
            param($name)
            Start-Sleep $name
            Write-Host "Wait $name seconds."
        }
    Write-Host "Starting job $_..."
    Start-Job $ScriptBlock -ArgumentList $_
    }
    Write-Host "Running" -NoNewLine
    While (Get-Job -State "Running") { Write-Host "." -NoNewLine; sleep 2 }
    Write-Host "Finish!"
    Get-Job | Receive-Job
    Remove-Job *
}
Write-Host "It took" $t.Seconds "seconds to complete everything."
Read-Host -Prompt "Press Enter to finish"

In diesem Beispiel definieren wir zwei Werte "25" und "30", die als Parameter dienen. Das sind die Sekunden, die das Programm später warten soll. Über jedes dieser Werte wird iteriert. Innerhalb der Schleife wird ein Block ($ScriptBlock) mit jeweils für die Parameter auszuführendem Code erstellt: Es sollen x-übergebene Sekunden gewartet werden. Der Block wird anschließend als Job mit dem jeweiligen Übergabeparameter, der sich zur Zeit während der Schleife in "$_" befindet, ausgeführt. Die While-Schleife wartet (Running...) darauf, bis beide Jobs beendet werden. Mit Get-Job holt man sich die Standardausgabe der Jobs. Zuletzt räumen wir die beendeten Jobs wieder auf und entfernen sie aus dem Cache. "Measure-Command" zeigt uns in diesem Beispiel die insgesamt benötigte Zeit für unser Demoskript.


POWERSHELL PROZESSE:

Start-Process ping -ArgumentList "www.muniqsoft-training.de"
Start-Process ping -ArgumentList "www.microsoft.com"

Es werden nacheinander zwei Ping-Anfragen abgesetzt, welche dann parallel ablaufen und mehr oder weniger gleichzeitig beendet werden. Zu dem Kommando "Start-Process" gibt es noch einige hilfreiche Switches:

-WindowStyle minimized  : Jegliches Fenster für die Ausgabe unterdrücken.
-NoNewWindow            : Die Ausgabe im aktuellen Fenster zeigen. 
-RedirectStandardOutput C:\out.log    : Die Standardausgabe in Datei schreiben.
-RedirectStandardError  C:\err.log    : Analog zu RedirectStandardOutput.   

Als Funktion:

function set_bg() {Start-Process @args}

Und schließlich der Aufruf:

set_bg ping www.muniqsoft-training.de
set_bg ping www.google.de

 

PARALLELISIERUNG IN BATCH
@echo off
echo Erst nacheinander:
timeout 5
timeout 5
echo Jetzt parallel:
@start /B /REALTIME cmd /C test.bat
@start /B /REALTIME cmd /C timeout 5
echo Sollen die anderen Prozesse machen was sie wollen, ich bin Fertig!
pause
exit

Zuerst werden zwei Befehle, hier Timeouts, nacheinander abgearbeitet. Danach starten wir diese nochmal, diesmal parallel als eigene Prozesse. Man kann beobachten, dass diese dabei wie gewünscht gleichzeitig herunterzählen. Statt der Timeouts lassen sich an dieser Stelle natürlich auch andere Batch-Befehle ausführen. Eine Empfehlung wäre aber, man lagert Befehle den Aufgaben entsprechend in weitere Batch Files (hier test.bat) aus und startet diese parallel.Parameter:

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